Bundestag beschließt Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung

Die Sterbebegleitung wird Bestandteil des Versorgungsauftrags:BMG

http://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2015/hpg-bt-23-lesung.html

Die ambulante und stationäre Versorgung sterbender Menschen soll verbessert und flächendeckend ausgebaut werden. Der Bundestag hat dazu am Donnerstagvormittag das Palliativ- und Hospiz-Gesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe beschlossen.

Das Gesetz sieht u.a. vor, dass für Zuschüssen an ambulante Hospizdienste künftig neben den Personalkosten auch Sachkosten berücksichtigt werden sollen – etwa Fahrtkosten der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Kooperationen von Pflegeheimen mit Haus- und Fachärzten zur Versorgung der Bewohner – etwa bei der Schmerztherapie – sind nicht mehr nur freiwillig, sondern „sollten“ von den Vertragspartnern abgeschlossen werden. Ärzte, die sich daran beteiligen, erhalten eine zusätzliche Vergütung.

Für flächendeckenden Ausbau und verbesserte Leistungen sollen die gesetzlichen Krankenkassen voraussichtlich 200 bis 300 Millionen Euro zusätzlich ausgeben. Das Gesundheitsministerium spricht von einem „unteren bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag pro Jahr“.

weiterlesen

Forum für Case Management im Gesundheitswesen e.V.

 

Neue Formen der Versorgung – Bedarf an Case Management“

war das diesjährige Motto, unter dem sich das 4. Forum Case Management im Gesundheitswesen am 21. und 22. November 2014 im Haus des Volkes – Bauhaushotel präsentierte. Wiederholt hat das sehr gute Feedback der Teilnehmer/innen deutlich gezeigt, dass nach wie vor ein großer Austauschbedarf zu praxisrelevanten Erfahrungen des Case Managements besteht. Ergänzt durch aktuelle Forschungsergebnisse, neueste Erkenntnisse und Entwicklungen zum Thema wurde das Forum bei den Akteuren erneut äußerst positiv bewertet.

weiterlesen